Saisonabschluss nach Maß!

[23.03.2015] Zum letzten Spiel der Saison ging für die 1. Damen des USV TU Dresden die Reise nach Nördlingen. Nach unspektakulärer Anreise mit der üblichen Auszeit in Münchberg kam man überpünktlich in den Gefilden der Gäste an und konnte sich in Ruhe mental auf das Spiel vorbereiten. Bereits bei Betrachtung der gegnerischen Aufstellung war klar, dass es keine leichte Aufgabe werden würden, die heimstarken Gäste zu bezwingen.

Die Dresdnerinnen starteten konzentriert in die Partie. Angeführt von ihrer Kapitänin Doro Schönau, welche 12 ihrer ins insgesamt 26 Punkte im ersten Viertel erzielte, konnte man mit einem variablen Angriffsspiel zum Ende des ersten Viertels eine 3 Punkt-Führung erkämpfen. Ein ums andere Mal war es möglich, mit Hilfe der Ganzfeldverteigung Fehler des gegnerischen Teams zu erzwingen. Im zweiten Viertel machten die Gastgeber Ernst, nutzten ihre körperliche Überlegenheit ein ums andere Mal aus und attackierten den Korb. Allein die schwache Freiwurfquote verhinderte ein Absetzen der Nördlingerinnen, sodass es mit minus einem Punkt aus Sicht der Gäste in die Kabine ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang es den Gastgebern, welche nun wohl verstanden hatte, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde, mit sechs aufeinanderfolgenden Punkten ein wenig davonzuziehen. Die Antwort folgte prompt in Person von Jordis Wächter, welche ihr Team wieder auf einen Punkt heran brachte. Zum Ende des dritten Viertels gelang es den Elbestädterinnen erneut, ein kleines Punktpolster von 3 Zählern in die letzte Pause zu bringen. Nachdem die Führung bis zur Mitte des Schlußabschnitts auf sieben Punkte ausgebaut werden konnte, demonstrierten nun auch die Nördlinger Damen noch einmal ihren Siegeswillen und erkämpften sich während drei korbloser Minuten des Opponenten die hauchdünne Führung zurück. Sie blieben jedoch ihrer schwachen Trefferquote von der Linie treu, sodass aus Sicht der Gäste schlimmeres verhindert wurde. Mit einem schicken Korbleger brachte nun Juliette Schneider ihr Team wieder in Front und während der seeeehr langen letzten drei Sekunden, in denen der Gegner den Ball hatte, konnte der Sieg erfolgreich verteidigt werden. Da machte es auch nichts, dass man bereits vorher ebenfalls vier Punkte an der Freiwurflinie liegen ließ, denn ein Sieg in dieser Art ist doch der schönste. Der Rest war Freudentaumel und das ganze Team konnte mit einem Siegerlächeln die lange Heimreise antreten, froh dass der Saisonabschluss so gut gelungen war.

Es spielten: Albrecht (2), Dietrich (1), Herschel (7), Novotna, Petruschke, Schneider (4), Schönau (26), Schultz (6), Wächter (13)