Verdienter Sieg gegen Jena

[20.01.2014] Mit einer vollbesetzten Bank und einer erstklassigen Trainerbesetzung begrüßten die TU-Damen am Sonntag Nachmittag das Team des USV VIMODROM Baskets Jena. Die Thüringer Mannschaft, welche als Aufsteiger die Hinrunde sehr erfolgreich mit einem dritten Platz abschloss, galt als klarer Favorit, so dass die Dresdner doch mit leicht zittrigen Knien in die Partie gingen. Es galt vor allem die Topscorerin Kirsten McIntyre und die guten Schützen von außen, wie Ruppe und Lampen, in Schach zu halten.

Scheinbar noch vom knappen Auswärtssieg gegen Nördlingen geschwächt, verpassten die Gäste aus Thüringen den Einstieg in das erste Viertel und die Dresdnerinnen entschieden dieses dank einer konsequenten Verteidigung und vielen Schnellangriffen mit 17:13 Punkten für sich.

Nach dem gelungenen Auftakt erwachten nun auch die Gäste, vor allem Ruppe legte mit einem konsequenten Zug zum Korb die Grundlage für die knappe Führung der Thüringer zur Halbzeitpause (34:37). Die Dresdner hingegen machten sich das Leben wieder selbst zu schwer. Eine streckenweise zu spät agierende Verteidigung und der manchmal etwas überhastete Angriff zeigten dies. Die Dresdner Topscorerin Doro Schönau verwandelte aber konsequent ihre Würfe und ließ damit die Gäste nicht davonziehen.

Im Dritten Viertel besann man sich wieder auf seine Stärken und konnte mit einer breit aufgestellten Teamleistung bis auf 52 zu 45 ein kleines Punktepolster aufbauen. Dieses konnte aber nicht lange gehalten werden. Teilweise zu optimistische Pässe in der Offense und kleinerer Abstimmungsschwierigkeiten in der Defense ließen den Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 3 Punkte dahinschmelzen (57:54).

Gleichwohl sind die Dresdnerinnen offene Spielstände im vierten Viertel nun langsam gewöhnt und konnten so mit kleinem Optimismus auf den zweiten Sieg im neuen Jahr hoffen. Wieder war Mannschaftskapitänin Dorothee Schönau die bestimmende Spielerin, aber auch hier zeigt sich die Breite der Dresdner Mannschaft, da noch 5 weitere Teammitglieder ihre Würfe erfolgreich verwandeln konnten. Zusätzlich hatten die Jenaer nicht mehr viel gegen die Dresdner Defense auszurichten und schienen oft etwas einfallslos ihre Systeme einzustreuen.

In der 39. Minute stand es 75 zu 70 für die Dresdner und so begannen die Thüringer Stop the clock zu spielen. Zwar war auch diesmal die Freiwurfquote nicht überragend (letzte Minute 3/8 Freiwürfe, über das gesamte Spiel 13/21), aber die Jenaer konnten auch nichts Überaschendes mehr aus dem Hut zaubern. So entschieden die USV Damen das Spiel zwar knapp, aber verdient für sich (Endstand 80 :74).

Mit dieser kleinen Siegesserie im Gepäck geht es nächstes Wochenende zu einem Doppelspieltag in München und Wasserburg. Am Samstag steht das Rückspiel gegen Jahn München an, welche die USV Damen in der Hinrunde knapp besiegten, während am Sonntag der leicht höherplazierte TSV Wasserburg (6. Platz) auf die Dresdner wartet.

Es spielten: Albrecht (10), Dietrich (6), Kunick (14), Novotna (2), Petruschke, Schneider (7), Schönau (27), Schulze (3), Schultz (5), Spielmann, Thielsch (2), Wächter (4)