TU-Damen mit längerem Atem

[08.12.2013] Angeführt von einer stark aufspielenden Dorothee Schönau besiegen die Dresdnerinnen die Gäste aus Würzburg in einem spannenden Spiel schließlich in der Verlängerung und können damit vorerst einen Tabellenplatz gut machen.

Dabei waren es zunächst einmal mehr die Gäste, die den besseren Start erwischten und das 1. Viertel mit 14:18 für sich entschieden, während die USVlerinnen zu diesem Zeitpunkt ihre Chancen noch suchten und wesentlich durch die Treffsicherheit ihrer Mannschaftskapitänin Doro Schönau (10 Punkte/1. Viertel) in Schlagdistanz gehalten wurden.

Auch im zweiten Spielabschnitt konnten die Dresdnerinnen durch geschlossene Defense zwar einige Ballgewinne geltend machen, diese aber wegen Unkonzentriertheit im Abschluss selten in einfache Punkte verwandeln. Albrechts engagierter Zug zum Korb und die gute Reboundarbeit der beiden Centerinnen Kunick und Dietrich sorgten dafür, dass der Anschluss an die Gäste nicht verloren ging. Halbzeitstand 30:36.

Aus der Pause kehrten wiederum die Würzburgerinnen sortierter zurück, zogen den Elbstädterinnen bis auf 13 Punkte (23. Spielminute) davon, woraufhin die Dresdner Coaches Herschel und Ranft an den notwendigen Kampfgeist appellierten und die TU-Damen aufforderten, sich nicht verunsichern zu lassen und entschlossener den gegnerischen Korb zu attackieren. Im Anschluss war es wiederum Schönau, welche die folgenden Einwurfsituationen in Zählbares umwandelte und mit 7 Punkten in Folge dem Team neuen Mut machte. Das Ziel wieder vor Augen gelangen den Gastgeberinnen nun auch gute Spielzüge im Setplay, womit der 3. Spielabschnitt mit 45:51 aus Sicht der Dresdnerinnen am Ende ausgeglichen gestaltet werden konnte.

Im 4. Viertel gelang den Gastgeberinnen dann endlich der Ausgleich. Angefeuert von der Dresdner Bank und den gebannten Fans kontrollierten die konditionell besser aufgestellten Damen das eigene und gegnerische Spiel. Während die Würzburgerinnen nur noch von der Freiwurflinie punkteten, gelangen den Elbstädterinnen Erfolge von jeder Position. Den Ausgleich (60:60) erzielte schließlich Schönau durch Korbleger und souverän verwandelten Bonusfreiwurf. Da Würzburg die nun folgenden zwei Freiwürfe nicht einnetzen konnte, ging es zum Glück der Dresdnerinnen in die Verlängerung. Hier siegte nach offenem Schlagabtausch schließlich die kämpferische Leistung der Gastgeberinnen. Beim Endstand von 71:69 war der Jubel der Dresdnerinnen groß. Ein großes Dankeschön gilt den beiden Coaches Herschel und Ranft, welche dem Team das nötige Selbstvertrauen und die richtigen Impulse gaben und damit den Dresdnerinnen unterstützt von der überragend spielenden Dorothee Schönau die notwendige Basis für den glücklichen, gleichwohl längst überfälligen Erfolg schufen.

Es spielten: Dorothee Schönau (34), Elisabeth Kunick (12), Grit Albrecht (9), Jordis Wächter (4), Nora Dietrich (4), Juliette Schneider (4), Barbara Novotna (2), Sandra Schultz (2), Anne Schulze, Juliane Thielsch, Gesine Spielmann