Sachsen Derby endet für Dresdner mit der Gesamtnote „ungenügend“

[24.03.2014] Mit viel Optimismus gingen die Dresdner nach dem Sieg gegen Shorthorns Herzogenaurach in das Spiel gegen die Leipzig Eagles. Die Ziele waren klar gesteckt: die Kreise von Jenny van Doorn möglichst stark einzuschränken und auch die anderen Spieler nicht zu leicht zu Punkten kommen zu lassen. Auch in der Offense wollte man sich, wie man aus leidlicher Erfahrung aus dem verlorenen Hinspiel wusste, nicht aus dem Konzept bringen lassen. Doch auch Leipzig wollte den zweiten Tabellenplatz weiterhin festigen und stand als Heimmannschaft mit endlich genesenem Kader fit an der Seitenlinie bereit. Doch alle guten Vorsätze seitens der USV Damen wurden schon in den ersten Minuten des ersten Viertels auf dem Prüfstand gestellt. Van Doorn versenkte mühelos zwei Würfe aus der Halbdistanz, während die Dresdner mühsam gegen die Leipziger Zone versuchten in das Spiel zu kommen. Schönau, Novotna und Kunick konnten mit ihren Punkten auch nicht die Dresdner wachrütteln und so lag man zum Ende des ersten Viertels schon mit 17 Punkten zurück. Im zweiten Viertel versuchte man mit mehr Aggressivität zum Korb zu ziehen und gute Entscheidungen zu treffen. Mit schnellem Spiel konnte der Abstand sogar auf einen einzuholenden Vorsprung von 11 Punkten verringert werden. Auch die Verteidigung wurde besser an das Spiel der Leipziger angepasst und nicht zu selten konnte nur van Doorn gegen diese etwas ausrichten. Bei einem Halbzeitstand von 38:49 wollten die Dresdner noch längst nicht ihren Kopf in den Sand stecken. Das Potenzial war erkennbar, nur die hohe Foulbelastung der Center (jeweils 3 bei Kunick, Novotna und Dietrich) machte ein wenig Sorgen. Doch scheinbar wiederholte sich nun wieder das erste Viertel: zu überhastete Aktionen und Schwierigkeiten im Rebound machten es den Leipzigern einfach wieder davonzuziehen. Auf alle guten Aktionen der Dresdner hatte die Heimmannschaft eine Antwort parat und vergrößerte so kontinuierlich den Abstand auf das doch sehr deprimierende Endergebnis von 93:70 (3. Viertel 73:55). Eine Niederlage ist immer bitter. Aber die USV TU Damen lassen sich nicht beirren, werden sich aufrappeln und den Blick nach vorn richten. Denn darum geht es ja auch im Sport.