Gute Zeiten, schlechte Zeiten

[24.03.2014] Am Samstagmorgen ging's auf zum Doppelspielwochenende und damit zu den vorletzten spielen der laufenden Saison. mit Wunschtrainer Martin Ranft und 11 motivierten Mädels waren die Damen des USV TU super aufgestellt.

Start war 17:30 Uhr in Würzburg. Die Gäste aus Dresden konnten gleich zu Beginn mit ihrer guten Vorbereitung glänzen. Starke Fastbreaks und eine konzentrierte Pressbreak sorgten für viele gute Chancen direkt unterm Brett. Trotz der vielen Chancen, wurden zu viele Korbleger einfach nicht verwandelt und so war statt einer eigentlich verdienten 20punkte Führung, zur Halbzeit nur ein 21:25 auf dem Protokoll. Auch in der zweiten Halbzeit konnte die Abschlussschwäche nicht kompensiert werden. Das unsortierte Set Play der Dresdnerinnen und in die schwachen Abschlüsse, sorgten dafür dass sich die Würzburgerinnen immer weiter ran kämpften. Zum Ende des dritten Viertels waren nur noch zwei Punkte, die die Führung bedeuteten. Das letzte Viertel entschied dann wieder alles. In der 34. Minute schaffen die Gastgeber den Ausgleich und obwohl die Damen aus Dresden bis 4 Minuten vor Schluss den Anschluss nicht verloren, reicht es zum Schluss nicht mehr, die Führung wieder zu erlangen. Stark foulbelastet, waren die Freiwürfe für Würzburg auf den letzten Metern die entscheidenden.

Die Damen aus Dresden schafften es nicht sich deutlich gegen die Gastgeber aus Würzburg abzusetzen und verlieren damit ein bisschen verdient mit 52:57.

Die Niederlage wurde in der anschließenden Übernachtung im Hostel bei dem ein oder anderen Sektchen noch lange diskutiert. Am nächsten Tag ging es auf direktem Weg nach Elsenfeld.

Tip-Off war 15Uhr, bzw. 5 Minuten vorher ;) Das erste Viertel war von den erzielten Punkten her ausgeglichen. Lediglich 8:1 Fouls gegen Elsenfeld deutete schon an, in welche Richtung dieses Spiel geht: sturzreich, hässlich, theatralisch.

Die Dresdnerinnen schafften nach anfänglichen Schwierigkeiten den schnellen Aufbau, wie von Coach Ranft immer wieder eingetrichtert, umzusetzen und erspielten sich damit gute Wurfchancen von außen, die auch zum großen Teil von Erfolg gekrönt wurden. Mit dem Stand von 31:22 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel meldeten sich allerdings die Gastgeber noch mal zu Wort. Mit 11 Punkten innerhalb von drei Minuten schmolz der anfänglich erkämpfte Vorsprung wieder auf ein Minimum zusammen. Zum Ende des dritten Viertels konnten die Damen aus Elsenfeld sogar mit 45:44 die Führung für sich gewinnen. Ein härter Kampf begann und keine Mannschaft wollte sich in diesem Zweikampf geschlagen geben. Mit 57:57 ging es in die Verlängerung. Nochmal 5 Minuten kämpfen war angesagt. Mittlerweile saß eine Spielerin mit 5 Fouls schon draußen - 3 weitere waren mit 4 Fouls stark belastet. Es musste also mit Bedacht und Konzentration gegen die Gastgeberinnen vorgegangen werden. Ein richtiger Spielfluss kam allerdings nicht mehr zustande. Dank stop the clock standen die Dresdnerinnen mehr an der Linie als es set plays gab. Mit einer souveräneren Freiwurfquote hätte man hier den Sack schon eher zumachen können. So musste bis zur letzten Sekunde erneut gebangt werden, dass der Wurf von Spielerin Witzel nicht sein Ziel erreicht und es zur zweiten Verlängerung kommt. Viele waren hier auch erinnert an das Spiel in der letzten Saison - ähnlicher Auswärtskrimi.

Am Ende erkämpften sich die Damen aus Dresden einen befreienden 66:64-Sieg an diesem Doppelspielwochenende. "Der Kampfgeist ist gestiegen - die Trefferquote weiterhin ausbaufähig." so Ranft als abschließendes Resümee dieses Wochenendes. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Dabei waren: Grit Albrecht, Gesine Spielmann, Jordis Wächter, Annekatrin Schulze , Juliette Schneider, Dorothee Schönau, Anne Petruschke, Barbora Novotna, Elisabeth Kunick, Nora Dietrich, Sandra Schultz