Neujahrswünsche auf basketballerisch

[12.01.2017] Neues Jahr, neues Glück oder so ähnlich sind die noch frischen Vorsätze der USV Damen Dresden in Aussicht auf die Rückrunde in der Regionalliga Südost.

Vielleicht ist man ja Wiederholungstäter und schafft es wie schon in der letzten Saison die Rückrunde besser zu absolvieren als die Hinrunde. Wobei die Bilanz zum Jahreswechsel kaum besser sein könnte. Mit einem dritten Platz, erspielt durch 8 Siege und nur 3 Niederlagen, geht’s nun nach Jahn München, die mit nur einem Spiel weniger eine Stufe höher in der Tabelle stehen. Gleichfalls mit 8 Siegen und nur 2 Spielverlusten starten die Süddeutschen nicht ganz untrainiert in die zweite Hälfte der Saison 2016/ 2017! Am 8.1. haben sich die Spielerinnen im Pokal schon ein wenig eingespielt und ihre Gegner mit 57 Punkten weggeputzt.

Im Gegensatz zu den Dresdnerinnen, die zwar schon in der zweiten Trainingswoche sind, aber durch viele krankheitsbedingte Ausfälle und anderer Verpflichtungen nicht wirklich in die Basketballroutine kommen. Und so startet man auch in das erste Spiel im Jahr 2017 mit einem durchwachsenen, kleinen Kader, mit Ersatztrainer und geringem Trainingspensum. Demnach sind die Siegaussichten auch gering einzuschätzen. Schon im Hinspiel musste eine Niederlage eingesteckt werden. Ende Oktober stand ein Punktestand von 53:61 zum Abpfiff auf der Anzeigetafel, wobei ein enger Spielstand im gesamten Spiel gehalten werden konnte. Damals waren es Jordis Wächter und Elli Kunick, die Spielerinnen, die mit je 16 Punkten das Team bei der Stange hielt. Auf der Gegenseite waren es besonders Julia Sturm (12) und Verena Seligmann (10), die am meisten punkteten. Auffallend ist außerdem, dass alle anderen Spieler mit mind. 5 Punkten ebenso zum Punktekonto beitrugen. Bei München können halt alle Basketball spielen.

Selbst der USV kann in München immer guten Basketball spielen. Schaut man auf die Historie der Duelle, dann fällt auf, dass der Heimvorteil ganz neu interpretiert werden muss. Meist gewannen nämlich die Münchner in Dresden oder die Dresdner in München. Die Damen fühlen sich sichtlich wohl an der Weltenburgerstrasse. Eine freundliche Atmosphäre, angenehme Zuschauer und Kampf- wie Schiedsrichter tragen sehr zum Wettbewerb bei. Und nicht nur, weil eine ehemalige Dresdnerin seit ein paar Jahren bei Jahn spielt.

Die Vorsätze für dieses Neujahrspiel lauten also wie folgt: Solide und sauber spielen, so wenig Fehler wie möglich machen und sich nicht das Spiel des Gegners aufdrängen lassen.

In diesem Sinne „Frohes neues (Basketball-) Jahr“.