Vorbericht USV TU Dresden gegen TV 48 Schwabach

[18.12.2015] Am letzten Samstag bevor das Christkind kommt treffen die USV Damen auf den Tabellennachbarn und Aufsteiger Schwabach in heimischer Kulisse. Heimisch nur dahingehend, dass man bisher schon zweimal in dieser Saison am Pohlandplatz spielen durfte, aber weiterhin das Gefühl eines Auswärtsspieles bleibt. Diese lokalen Hallenbedingungen machen es den Damen zusätzlich schwer konstante Leistung zu bringen und sich mit den organisatorischen Gegebenheiten zu Recht zu finden. Dennoch ist zu sagen, dass das letzte Spiel an Nikolaus vor zwei Wochen in dieser Halle einen Sieg beschert hat. Hoffen wir darauf, dass auch diesmal der Fleiß und die Arbeit belohnt werden.

Und die Chancen stehen gut, denn laut Tabelle führt Schwabach mit nur einem Sieg mehr bei gleicher Spielanzahl auf Platz 5. In der Punktedifferenz führt wiederum TU Dresden mit nur einem Punkt, was sich damit begründen lässt, dass man viele Spiele nur knapp verloren abgeben musste. Wie auch bei der letzten Niederlage im Sachsenderby, die teilweise ein gutes Gefühl, aber natürlich auch einen bitteren Beigeschmack hinterlässt. Es wäre halt auch mal schön knappe Spiele zu gewinnen (bitte lieber Weihnachtsmann!!)… Dennoch ließen die Damen erkennen zu welchem Teamspiel und Kampfgeist sie fähig sind und an welchen Schwächen man diese Woche trainieren sollte. Gesagt, getan! Leider musste das Team weiterhin mit Verletzungseinschränkungen des letzten Wochenendes umgehen, d.h. Jordis Wächter, Ines Herschel und Fine Böhmke haben zum Teil aussetzen müssen. Auch muss auf Barbara Novotna am Wochenende verzichtet werden. Rechnerisch fällt das aber kaum ins Gewicht und so kann Trainer Sven Hollasky auf seinen großen Kader zurückgreifen.

Und was gibt es zum Gegner zu sagen: Mit Anna Furmann (153 Punkte in 7 Spielen/ 21,9 pro Spiel) und Katharina Kreklau (98 Punkte in 7 Spielen/ 14) finden sich gleich zwei Spieler in den Top 10 Werfern wieder. Und zu erwähnen wäre auch Sara Hansel, die den Platz 16 bei den 3er Schützen besetzt (6 in 7 Spielen) – ach Anna kann auch werfen (Platz 23/  0,6)! Die anderen Spieler machen zwar nur 4 – 0,3 Punkte im Spiel, was aber dennoch auf dem Feld nicht unterschätzt werden darf.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass rein an der Statistik gemessen ein gleichwertiges wenn nicht gleiches Team auf die USV Ladies trifft. Freiwurfquote ist mit knapp 60% gleich (Schwabach 58,6/Dresden 59,2), Anzahl der 2er in beiden Teams bei 150/148 sehr analog, ebenso wie die Dreiertreffer bei 22 und 19 fast übereinstimmen. Sogar bei der Anzahl der Fouls lässt sich kaum ein Unterschied ausmachen (140/145). Nur bei der Anzahl der Freiwürfe zeigt sich ein Vorteil für die Dresdnerinnen die fast 40 mehr Würfe von der Linie bekamen. Da in dieser Saison noch keine Kontakterfahrung gemacht werden konnte, lässt sich zu Größe und Auftreten schwerlich was voraussagen und eigentlich nur spekulieren.

Allerdings so viel, das Weihnachtsgeschenk wollen sich die USV Damen gerne unter den Weihnachtbaum legen und geben alles um auch die lange Pause danach einzufordern.

In diesem Sinne „Hohoho…“