Auswärtsspiel bei den ChemChats

[02.12.2015] Am vergangenen Samstag ging es für die zweite Mannschaft der USV Damen wieder einmal nach Chemnitz. Nach dem Heimsieg gegen den BC Dresden zwei Wochen zuvor, sollte an diesem Spieltag der zweite Sieg der Saison eingefahren werden.

Während der ersten Spielminuten fanden beide Teams nur mühsam ins erste Viertel. Nach 4 Minuten zeigte die Hallenanzeige lediglich ein 4:4 an. Dann allerdings drehten die ChemCats auf, während die Gäste aus Dresden immer noch nicht richtig ins Spiel gefunden hatten. Am Ende des ersten Viertels hatten sich die Chemnitzerinnen mit einem deutlichen 21:9 absetzen können.

Auch im zweiten Viertel fehlten die passenden Antworten auf das im Grunde simple Spiel der Gastgeber. Die Verteidigung der USV Mädels wirkte mitunter unorganisiert, sodass die Chemnitzerinnen durch einfache Aktionen häufig direkt zum Korb ziehen und punkten konnten. Demgegenüber konnte die gute Defense der Chemnitzerinnen nicht effizient ausgehebelt werden, aber auch Würfe von außerhalb der Zone konnten nicht versenkt werden. So endete die erste Halbzeit mit einem ernüchterndem 36:23 für die ChemCats.

In der Halbzeitpause appellierten die Coaches Schönau und Albrecht an den Kampfgeist der Dresdnerinnen. Obwohl der Wurm drin zu sein schien, wollte keiner im Team das Match schon verloren geben. Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzten die USV Mädels die Vorgaben der Coaches weitaus besser um. Sie agierten entschlossener und mit mehr Selbstvertrauen in Eins-gegen-Eins-Situationen und attackierten konsequent den gegnerischen Korb, um im letzten Moment den Abstecker zu suchen. Der neu entdeckte Kampfgeist wurde in diesem Viertel von den Schiedsrichtern häufig mit einem Besuch der Dresdnerinnen an der Freiwurflinie belohnt. Allerdings war die positive Entwicklung nur einige Minuten von Dauer. Beim Rebounden unterm eigenen Korb patzten die USV Mädels ein ums andere Mal und ermöglichten den ChemCats so einen zweiten oder sogar dritten Versuch, was von Dresdner Seite häufig nur noch mit einer Foulaktion verhindert werden konnte.

Bei einem Stand von 53:39 startete der USV ins letzte Viertel. Doch auch wenn die USV Mädels noch mal versuchten die letzten Kräfte zu mobilisieren, brachte es am Ende nichts mehr und die Teams trennten sich bei einem Endstand von 69:52 für die ChemCats.

A. Barth (16), S. Barth (5), J. Eggert (6), C. Günther (4), A. Kucharek, C. Marquardt (1),
F. Pohl (2), A. Riedel (4), H. Schönau (4), S. Vogel (10)