Am Ende zählt der Sieg

[01.11.2015] Der Plan für das Spiel gegen die  TG Würzburg am Samstag in Dresden war einfach: Die Fehler vom vergangenen Spiel zu verbessern und mit einem Sieg und einer neutralen Bilanz in eine dreiwöchige Pause zu gehen. Mit einer voll besetzten Bank starteten die Dresdnerinnen gegen die lediglich zu siebt angereisten Würzburgerinnen in die Partie.

Zu Beginn fiel es beiden Teams schwer sich abzusetzen und die ersten 10 Minuten verliefen ausgeglichen. Das zweite Viertel gehörte dann jedoch den Elbstädterinnen. Durch eine aggressive Defense konnten leichte Punkte erzielt werden und die Würfe von außen fanden auch endlich ihr Ziel. So ging es mit 42:23 in die Pause – mit der Devise jetzt bloß nicht nachzulassen. Doch den besseren Start erwischten diesmal die Gäste. Besonders die Aufbauspielerin wollte sich nicht geschlagen geben und konnte von den Dresdnerinnen meist nur mit einem Foul gestoppt werden. Beide Teams hatten in diesem Viertel ihre Momente. So konnten beide Mannschaften in drei Minuten einen 8-0 Run hinlegen. Als dann noch Coach Sven Hollasky in der 28. Minute sein zweites T-Foul bekam und die Halle verlassen musste, rochen die Würzburgerinnen ihre Chance und versuchten im letzten Viertel das Spiel noch zu drehen. Doch das „neue Trainer-Duo“ Kunick und Schönau (5. Foul in der 34. Minute) unterstütze das Team soweit es konnte und half Ihm das Spiel über die Zeit zu bringen.

Am Ende stand ein 72:64 Sieg für die Gastgeberinnen auf dem Protokoll. Hauptsache wir haben gewonnen - so gingen die meisten USVlerinnen vom Spielfeld, mit dem Gedanken in den nächsten drei Wochen hart zu trainieren, um dann im nächsten Spiel wieder die Leistung vom zweiten Viertel zu zeigen.